Entotsu | Das Video-Konzept entsteht

2018 fand ich zu einem Konzept, das alle verworfenen Zugänge in sich vereinigte. Es sollte eine visuelle Komponente haben wie der Foto-Ansatz, gleichzeitig sollten aber die Bildinhalte gestaltbar sein, und auch Text und Musik sollten eine wichtige Rolle spielen: Das Video-Projekt war geboren.

Der Kôsô Entotsu vom Heidelberger Schloss aus gesehen. Foto: P. Bösselmann

Der Kôsô Entotsu, vom Heidelberger Schloss aus gesehen

Jetzt passte alles zusammen. Aus den statischen Ansichten des Fotokonzepts sollten Kurzfilme werden, dich sich jeweils auf eine Hauptansicht des Schornsteins beziehen, sich an den ausgewählten Orten aber frei bewegen und auch „ortsfremdes“ Videomaterial einbeziehen können. Aus den „Szenen des Alltags“ wurden surreale Spielszenen, die sich in der Alltäglichkeit der gewählten Orte ereignen. Dies alles als Stummfilm mit Off-Texten und Musik-Begleitung. Die Anzahl der „Ansichten“ (oder „Episoden“) wurde für dieses dynamische Konzept von 36 auf sieben reduziert. Der passende Titel war schnell gefunden:

Sieben Ansichten des Kôsô Entotsu
Ein Heidelberg/Hokusai-Projekt

Aus dem Heidelberger Fuji-Pendant wurde der „Kôsô Entotsu“, was im Japanischen so viel bedeutet wie „hoch aufragender Schornstein“.

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