WHITE STAGE tanzminiaturen 2015

Tanzabend. Atelier im Klausenpfad, 10. Juli 2015

Kurze Choreografien auf einer winzigen Bühne: Die tanzminiaturen in ihrem zweiten Jahr (erster Abend: White Stage 2014). Bedingung für die Beiträge 2015 war: Jeder Tanz sollte von Live-Musik begleitet sein.
 

Beiträge

  • Adieu
    Nieves Chacón (Performance), Sonya Isaak (Sopran), Irmela Wagner (Piano), Peter Bösselmann (Video)
    Musik: „Adieu ces bons vins“ von Guillaume Dufay, arrangiert für Stimme und Piano. Video Peter Bösselmann): eine Brücke im nächtlichen Heidelberg; das Hin und Her der Passanten und Fahrzeuge in Slow Motion.
  • And then
    Nieves Chacón, Mélanie Quesson (Performance), Peter Bösselmann (Gitarre)
    Teil 1: die Nacherzählung eines Gedichtes von Christian Hawley („& then the miniature sheep“) parallel in Worten und in Gesten der Taubstummensprache.
    Teil 2: Beide Tänzerinnen stehen dicht nebeneinander, tragen Papiermasken, die nur den Blick nach vorn erlauben. Beide bewegen sich zur Musik, versuchen, das Agieren der anderen zu ahnen und sich darauf zu beziehen. Musik: eine Pavane von Pierre Attaignant für Gitarre solo.
  • Gravity Ghost
    Crystal Schüttler (Performance), Claus Rosenfelder (Saxophon)
    Tanz mit dem Sack: Der „Tanzpartner“ von Crystal Schüttler ist ein großer, schlaff gefüllter, grob gewirkter Sack. Claus Rosenfelder improvisiert auf dem Saxophon, wird auch in die Choreografie einbezogen.
  • P-3
    Piotr Tomczyk (Performance), Peter Bösselmann (Keys, Programming)
    Konzept: Der Karlsruher Tänzer und der Heidelberger Musiker verständigen sich vorab auf einen kleinen Bilderkanon. Piotr nimmt dieses Bildmaterial als Anregung für seine Performance; Peter lässt sich von den gleichen Bildern für die Musik inspirieren. Keine gemeinsamen Proben: Am Abend der tanzminiaturen kommen Tanz und Musik zum ersten Mal zusammen. Sowohl Tanz wie auch Musik enthalten improvisatorische Elemente, so dass ein Bezugnehmen während der Performance möglich ist.
  • Revon
    Peter Bösselmann (Performance, voc)
    Choreografie zur parallelen Rezitation von Passagen des Gedichts „Sonate in Urlauten“ von Kurt Schwitters.
  • Wondrous
    Mélanie Quesson (Tanz), Sonya Isaak (Sopran), Irmela Wagner, Peter Bösselmann (Altflöte, Programming)
    Musik: „Wondrous Machine“ von Henry Purcell

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